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Name
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.Elke Riesterer
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Geboren
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am 16.01.1967 in
Freiburg im Breisgau
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| Aufgewachsen |
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bin ich in einem
Dorf im Hochschwarzwald. Im Sommer verbrachte ich die meiste Zeit bei
Freunden auf einem Bauernhof. Neben dem Heuen, Stallmisten, Kartoffeln
sammeln und Holzhacken hatten wir vor allem jede Menge Streiche im Kopf.
Im Winter fand man mich fast immer an unserem Dorf - Skilift.
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Pferde
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Mit 12 Jahren bekam ich dann ein Pony. Für die nächsten Jahre
waren es vor allem mein Pony und Pferde im Allgemeinem, denen mein Interesse
galt. So absolvierte ich mein erstes Schulpraktikum natürlich auf
einem Reiterhof.
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Motorräder
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Mit 14 Jahren
entdeckte ich dann die PS auf Rädern. Ein Bekannter nahm mich des
öfteren mit auf seinen Motorradtouren. Auf privatem Gelände
fuhr ich die erste Honda CB 750. Mit dem Erwerb des Führerscheins wenige Jahre
später fuhr ich dann eine KZ 550 B.
Die erste Campingrundreise führte mich mit dem Motorrad ins damalige
Jugoslawien.
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| Gärtnern |
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Nach Abschluss meiner
Schulausbildung absolvierte ich eine Ausbildung zur Zierpflanzengärtnerin.
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Skischule
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Im dritten Lehrjahr begann ich in meiner Urlaubszeit eine Schulung zur
Skilehrerin. Ich arbeitete fünf Winter in einer Skischule im Hochschwarzwald.
Im Sommer arbeitete ich zunächst in einer Gärtnerei an der
Schweizer Grenze, später in der Firma des Skischulinhabers als
Angestellte vor allem im Verkauf. Doch leider brachten die Winter immer
weniger Schnee. Ich brauchte ein neues Hobby und einen neuen Beruf.
Mit dem Motorrad fuhr ich dem Schnee hinterher. So verbrachte ich meinen
ersten Skiurlaub auf einem Campingplatz in Zermatt. Früh morgens
ging es mit der Bahn auf den Gletscher. Am frühen Nachmittag kam
ich zurück ins Camp, da der Schnee in den Juliwochen ab 12 Uhr
mittags zu schwer und pappig wurde, als dass man noch richtig Skifahren
konnte. Am Spätnachmittag kamen meist die ersten Bergsteiger zurück
ins Camp und so gab es viel zu erzählen.
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Klettern
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...und genau diese Erzählungen waren es, weswegen ich im Sommer
darauf einem Kletterkurs in Baden-Baden absolvierte. So lernte ich die
Grundkenntnisse des Freikletterns inklusive dem Sichern im Vorstieg.
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Kanada
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Da schon die letzten Winter kaum Schnee und somit kaum Arbeit für
mich als Skilehrer brachten, entschloss ich mich zu einem Aufenthalt
im Ausland. Die Wahl fiel mir nicht ganz einfach. Australien und Kanada
waren die Favoriten. Ende des Jahres 1989 verkaufte ich mein Motorrad
und flog im Januar 1990 schliesslich nach Toronto, um eine Stelle als
Au-pair anzutreten. Ich arbeitete insgesamt 16 Monate als Nanny, wie
man Au-pair in Kanada üblicherweise bezeichnet.
In einem Sprachkurs verbesserte ich mein Englisch, als Mitglied des "Alpine Club of Canada" meine Kletterkenntnisse.
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Algonquin Provincial Park


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Für mich galt Kanada schon immer als ein Land der Abenteuer. Sollte
an den ganzen Geschichten von Bären und Wölfen etwas Wahres
sein?
In meinem ersten Urlaub als Nanny wollte ich es genauer wissen. Doch
bevor ich mich mit dem Kanu alleine in die Wildnis wagte, nahm ich an
einem Wildnis- Camp- Wochenende teil. Das Paddeln, Steuern und Besteigen
eines Kanu im offenen Wasser übte ich ebenfalls schon mehrere Wochen
bevor es los ging.
Schliesslich durchpaddelte und durchwanderte ich den Algonquin Provincial
Park vom Westen nach Norden. Eine Woche hatte ich Zeit, der in der Karte
eingezeichneten Route bis an den im Norden gelegenen Cedar Lake zu folgen,
um dort eine Freundin zu treffen.. Für die 100 km (davon 12 km
als Portage) brauchte ich bei guten Windverhältnissen 4 Tage. Gemeinsam
paddelten und wanderten wir weitere 100 km zum Westausgang des Parkes.
Dort wurden wir nach weiteren 7 Tagen vom Bootsverleiher erwartet.
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Fazit: Begegnung mit dem ersten Bären, dem ersten Elchbullen, den
ersten Biber, das erste Loon, ....und unvergessliche Erfahrungen.
Weitere Fotos.....
  
  
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Bruce Trail:
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Meine Zeit als Nanny endete im April 1991. Noch war ich nicht sicher,
ob ich wieder zurück nach Deutschland gehen würde. Zunächst
plante ich meinen nächsten Abenteuertrip, eine Wanderung entlang
eines alten Indianerpfades von Niagara am See bis nach Tobermory an
der Georgen Bay.
Die geplante Wanderung hat eine Gesamtlänge von über 700 km.
Die ersten 280 km waren zwar anstrengend, doch nach dem es einige Tagen
geregnet hatte, kam die Mai- Sonne zum Vorschein und mit ihr die ausgehungerten
Moskitos, die in schwarzen Wolken über mich herfielen. Da hörte
der Spass dann auf. Kurz entschlossen nahm ich den Bus nach Tobermory
und campte für weitere zwei Wochen auf Flowerpot Island. Nur um
Wäsche zu waschen und für die wichtigsten Einkäufe ging
ich zurück auf`s Festland.
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Erdbeerern, Jazz, Bären und Mais:
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Die Sommermonate im Jahre 1992 verbrachte ich nicht nur mit dem Pflücken von
Erdbeeren auf einer Erdbeerfarm oder mit dem Besuch des Jazz- Festivals
in Montreal.
Gemeinsam mit einer Freundin paddelten und durchwanderten wir für
8 Tage den Killarney Provincal Park. Unsere Verpflegung konnten wir
zum ersten mal mit selbst gefangenem Fisch verfeinern. Die riesigen
Blaubeeren, die überall im Park wuchsen, schmeckten besonders auf
dem Frühstückspfannenkuchen.
Auch hier im Killarney Provincial Park konnten wir neben Elche, Biber,
Eistauchern, Kranichen und Reihern aus sicherem Abstand immer wieder
Bären beobachten.
Sobald die Maisernte begann, half ich meiner Freundin und Ihrem Mann
auf der Farm bei der Ernte und beim Verkauf.
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Schon im Frühjahr 1991 hatte ich eine Erlebnis- und Wanderreise
durch den Westen Kanadas zusammengestellt und gemeinsam mit einem Reiseveranstalter
und einer Volkshochschule im Schwarzwald angeboten.
Zu meiner grossen Freude meldeten sich meine besten Freunde aus Deutschland
sowie eine befreundete Nanny, die ich in Kanada kennengelernt hatte,
für die Reise an. So übernahm ich dann im August 1992 das erste mal die Leitung einer Trekking Reise.
(Das
Freilichtmuseum in Calgary; eine Cross- Country- Wanderung durch die
Badlands; eine Kanufahrt auf dem Red Deer River; Wandern um Jasper und
vom Lake Luise zum Moraine Lake; Reiten ins Hinterland von Banff mit
einer Übernachtung auf einer Blockhütte; Wandern im Glacier
National Park; Wandern mit Zelt, Nahrung und Gepäck durch den pazifischen
Regenwald, Wale beobachten....).
Nach dieser Reise wusste ich, wie meine Zukunft aussehen sollte.
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Nach dieser Reise ging es Ende Oktober 1992 von Vancouver auf dem Transcanada Highway
quer durchs Land zurück nach Toronto. Bis Mitte Oktober lebte und
arbeitete ich auf der Farm meiner Freunde. Doch dann hiess es Abschied
nehmen....
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Zurück in Deutschland:
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Zurück in Deutschland
musste ich im November 1992 erstmal eine Wohnung finden und wieder Geld verdienen. Zunächst
arbeitete ich in einem Spezialitätengeschäft im Hochschwarzwald.
Parallel dazu plante ich gemeinsam mit einem guten Freund eine Montainbike
Tour durch Guatemala, die wir ebenfalls über eine Volkshochschule
anboten.
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Mit dem Mountainbike durch Guatelmala:
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Januar 1994. Endlich, die nächste
Reise. Auf dieser Mountainbike Tour fuhr ich das Begleitfahrzeug, erledigte
die Einkäufe, und fungierte als Köchin. Die Reiseleitung übernahm
mein Kollege, der als Radsporttrainer und mit seinen guten Orts - und
Sprachkenntnissen dafür bestens geeignet war.
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Suntrek Tours:
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Nach einer 6-wöchigen Reiseleiterausbildung war ich für Suntrek
Tours 1994 den ganzen Sommer über im Westen der USA und im Westen Kanadas
unterwegs.
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| Erst mal wieder Geld verdienen: |
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Im Oktober 1994 war es dann mal wieder höchste Zeit, um Geld zu verdienen. In einer Fabrik
arbeitete ich für über ein Jahr in der Verpackung.
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| Umschulung: |
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In den Jahren 1996 bis 1998 absolvierte eine
2-jährige Umschulung zur Reiseverkehrskauffrau in einem Reisebüro,
das sich auf Nordamerika spezialisiert hat.
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Wigwam Tours:
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Nach Abschluss der Umschulung zur Reiseverkehrskauffrau begann ich
1998 meine Arbeit als Reiseleiterin und Reiseorganisatorin für Wigwam Tours.
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Selbstständige Reiseleiterin:
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Im April 1999 entschloss ich mich, mich als selbstständige Reiseleiterin
und Reiseorganisatorin anzumelden. Seither bin ich für Wigwam Tours
immer wieder in Nordamerika unterwegs. |
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